Das Kernproblem
Sie haben gerade ein Spielesortiment zusammengestellt, das jedes Wettbüro zum Staunen bringen würde – und dann klingelt die Versicherung. „Wir brauchen eine Inventarliste“, sagt sie, und Sie stehen da, weil jedes Stück, jede Maschine, jede Software‑Lizenz sofort in den Versicherungs‑Risk‑Pool muss. Kurz gesagt: Ohne eine lückenlose Liste droht die Deckung zu platzen.
Was Versicherer wirklich brauchen
Versicherer verlangen Präzision, nicht Romantik. Sie wollen: Gerätetyp, Seriennummer, Kaufdatum, aktueller Marktwert und den Standort im Büro. Und das alles in einem strukturierten Dokument, das sofort in ihr System importierbar ist. Keine vagen Beschreibungen, keine „etwa 10 Tische“, sondern „Bürotisch, Modell X‑200, SN 123456, gekauft 01.03.2022, Wert € 350.“
Checkliste im Detail
Hier ein schneller Durchlauf: Server‑Rack, Kassenterminals, Geldzählmaschinen, Sicherheitskameras, Netzwerk‑Switches, POS‑Software, Lizenzschlüssel, Möbel, Schilder, Beleuchtung. Jeder Punkt muss mit fünf Kategorien gefüllt sein. Und vergessen Sie nicht die „Vertrags‑Nummer“, die jede Ware mit dem Lieferanten verknüpft – das ist das Rückgrat für Rückfragen.
Typische Fehler und wie man sie vermeidet
Erster Fehler: Doppelungen. Zwei identische Einträge für dieselbe Kasse verwirren die Underwriter und erhöhen das Risiko von Fehlbewertungen. Zweiter Fehler: Fehlende Werte. Wenn Sie den Wiederbeschaffungswert weglassen, zahlt die Versicherung im Schadensfall nur den Buchwert – das kann schnell ein Loch ins Budget reißen. Drittens: Unklare Standorte. Ein Gerät, das im Lager steht, sollte nicht als „Büro“ gelistet sein; Standortdaten sind entscheidend für Diebstahlschutz‑Prämien.
Der letzte Tipp
Setzen Sie auf digitale Erfassung – ein QR‑Code‑Scanner, der sofort alle Felder ausfüllt, spart Stunden. Und immer gleich nach dem Eintrag das Dokument im PDF‑Format sichern, dann per E‑Mail an wettburo-deutschland.com schicken, damit die Versicherung sofort Zugriff hat. Jetzt handeln, Liste aktualisieren, Schaden vermeiden.